Pilotgemeinden gesucht

Nachbarschaftshilfe starten – einfach, persönlich und passend für kleine Gemeinden

Helpzz ist eine Nachbarschaftshilfe-App für kleine Gemeinden, die lokale Hilfe sicher, niedrigschwellig und ohne Anonymität organisieren möchten.

Die Idee ist einfach: Menschen stellen ein Hilfegesuch ein, lokale Helfer werden informiert, ein Helfer übernimmt das Gesuch und die Hilfe kommt vor Ort an.

Auch Menschen ohne Smartphone oder PC können Helpzz nutzen: Sie rufen einen Lotsen an, der das Gesuch stellvertretend einstellt.

Helpzz eignet sich besonders für Gemeinden unter 10.000 Einwohnern, die Nachbarschaftshilfe nicht nur digitalisieren, sondern als lokale Gemeinschaft stärken möchten.

Gemeinschaft vor Ort in einer kleinen Gemeinde
Aus Epfenbach heraus entwickelt. Für kleine Gemeinden, ländliche Gemeinden und Ortsteile, in denen Vertrauen persönlich entsteht.

Für wen ist Helpzz geeignet?

Helpzz richtet sich an Bürgermeister, Gemeindeverwaltungen, Gemeinderäte, Sozialverantwortliche, Pflege- und Krankenpflegevereine, Ehrenamtskoordinatoren und kleine Gemeinden oder Ortsteile unter 10.000 Einwohnern.

kleine Gemeinden unter 10.000 Einwohnern ländliche Gemeinden Ortsteile Gemeinden mit älterer Bevölkerung Orte mit aktiven Ehrenamtlichen Kommunen mit Rathausnähe Gemeinden, die keine anonyme Plattform möchten

Stark, wenn Vertrauen zählt

Helpzz ist besonders dann stark, wenn Vertrauen, persönliche Bekanntheit und niedrige Einstiegshürden wichtiger sind als anonyme Plattformgröße.

Warum Helpzz?

Digitale Nachbarschaftshilfe funktioniert in kleinen Gemeinden nur, wenn sie menschlich bleibt. Helpzz verbindet einen klaren digitalen Prozess mit persönlicher Registrierung und dem Lotsenmodell vor Ort.

Persönliches Vertrauen

Helpzz ist keine anonyme Plattform. Die lokale Registrierung schafft Verbindlichkeit und Nähe.

Hilfe ohne Smartphone

Lotsen können ein Hilfegesuch erstellen, wenn Bürger selbst kein Smartphone oder keinen PC nutzen.

Klarer Prozess

Gesuch einstellen, Helfer werden benachrichtigt, Hilfe übernehmen und erledigen: Der Ablauf bleibt einfach.

Niedrige Einstiegshürde

Ein Start ist auch mit wenigen Lotsen und Helfern möglich. Das passt zu kleinen Gemeinden und begrenzten Ressourcen.

Lokale Verantwortung

Gemeinde, Lotsen und Helfer arbeiten gemeinsam und halten die Nachbarschaftshilfe nah am Ort.

Sichtbare Wirkung

Hilfe wird nachvollziehbar und auswertbar, damit Gemeinden echte Praxiserfahrung sammeln können.

So funktioniert Helpzz in einer Gemeinde

Der Pilotbetrieb ist bewusst schlank und passend für kleine Budgets aufgebaut.

Gemeinde entscheidet sich für einen PilotbetriebDer Rahmen wird gemeinsam festgelegt.
2–5 lokale Lotsen werden benanntSie begleiten Bürger und können Gesuche stellvertretend einstellen.
Bürger registrieren sich persönlich, z. B. im RathausDie Registrierung im Rathaus schafft Vertrauen und verhindert anonyme Nutzung.
Helfer werden freigeschaltetLokale Helfer können danach informiert werden, wenn Hilfe gebraucht wird.
Erste Hilfegesuche werden begleitet eingestelltSo entstehen sichere Routinen im Alltag.
Feedback und Nutzungsdaten fließen in die Weiterentwicklung einGemeinde und Helpzz lernen gemeinsam aus echter Nutzung im Ort.

Was unterscheidet Helpzz von anderen Lösungen?

Viele digitale Angebote vernetzen Menschen, veröffentlichen Beiträge oder vermitteln Ehrenamt. Helpzz konzentriert sich bewusst auf einen einfachen Kernprozess:

Ein Mensch braucht Hilfe.
Ein Gesuch wird eingestellt.
Lokale Helfer werden informiert.
Ein Helfer übernimmt.
Die Hilfe wird erledigt.

Helpzz ist kein allgemeines soziales Netzwerk und kein kommerzieller Marktplatz für Dienstleistungen. Helpzz ist eine lokale Nachbarschaftshilfe-Lösung für Gemeinden, die Vertrauen, Einfachheit und persönliche Verantwortung in den Mittelpunkt stellen. Damit ist Helpzz eine Alternative zu allgemeinen Nachbarschaftsnetzwerken und eine Alternative zu kommerziellen Dienstleistungsmarktplätzen.

Pilotgemeinden gesucht

Gemeinsam aus der Praxis lernen

Helpzz wird aktuell gemeinsam mit kleinen Gemeinden weiterentwickelt. Für die ersten 2–3 weiteren Pilotgemeinden stellen wir Helpzz im Pilotzeitraum kostenfrei bereit.

Das Angebot richtet sich an Gemeinden, die gemeinsam mit uns lernen möchten:

  • Wie funktioniert digitale Nachbarschaftshilfe im echten Alltag?
  • Welche Unterstützung brauchen ältere Bürger?
  • Wie viele Lotsen sind sinnvoll?
  • Welche Hilfearten werden tatsächlich genutzt?
  • Wie kann die Gemeinde Vertrauen schaffen?
  • Welche Funktionen fehlen noch?

Als Pilotgemeinde erhalten Sie frühen Zugang zu Helpzz und können die Weiterentwicklung aktiv mitgestalten.

Im Gegenzug wünschen wir uns regelmäßiges Feedback, echte Nutzung im Ort und die Bereitschaft, Erfahrungen aus dem Pilot öffentlich als Referenz zu teilen.

Kosten im Pilotzeitraum

Für die ersten 2–3 weiteren Pilotgemeinden ist Helpzz im vereinbarten Pilotzeitraum kostenfrei.

Der Pilot ist bewusst schlank gehalten und auf kleine Gemeinden mit begrenztem Budget ausgelegt.

Nach der Pilotphase soll ein einfaches, transparentes und gemeindetaugliches Kostenmodell entstehen. Ziel ist, dass Helpzz auch für kleine Gemeinden dauerhaft bezahlbar bleibt.

Hinweis zu Einzelhelfern in Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg können bestimmte ehrenamtliche Unterstützungsleistungen unter Voraussetzungen über den Entlastungsbetrag der Pflegeversicherung abrechenbar sein. Helpzz prüft, wie Einzelhelfer, Pflegebedürftige und Gemeinden dabei künftig organisatorisch unterstützt werden können.

Häufige Fragen

Für welche Gemeinden ist Helpzz geeignet?

Helpzz eignet sich besonders für kleine Gemeinden, ländliche Gemeinden und Gemeinden unter 10.000 Einwohnern, in denen persönliche Bekanntheit und lokale Verantwortung wichtig sind.

Können auch Menschen ohne Smartphone Helpzz nutzen?

Ja. Über das Lotsenmodell können Bürger einen Lotsen anrufen. Der Lotse kann das Hilfegesuch erstellen und den Vorgang begleiten.

Ist Helpzz anonym?

Nein. Helpzz setzt auf persönliche Registrierung, zum Beispiel Registrierung im Rathaus, und ist bewusst keine anonyme Plattform.

Was braucht eine Gemeinde für den Start?

Für den Start reichen ein klarer Pilotrahmen, 2–5 lokale Lotsen, erste freigeschaltete Helfer und die Bereitschaft, Bürger persönlich einzubinden.

Was kostet Helpzz?

Für die ersten 2–3 weiteren Pilotgemeinden ist Helpzz im vereinbarten Pilotzeitraum kostenfrei. Danach soll ein einfaches, transparentes und gemeindetaugliches Kostenmodell entstehen.

Ist Helpzz ein soziales Netzwerk?

Nein. Helpzz ist kein allgemeines soziales Netzwerk, sondern konzentriert sich auf lokale Hilfegesuche und deren verbindliche Übernahme.

Ist Helpzz ein Marktplatz für bezahlte Dienstleistungen?

Nein. Helpzz ist kein kommerzieller Dienstleistungsmarktplatz, sondern eine lokale Nachbarschaftshilfe-App für Gemeinden.

Kann Helpzz mit bestehenden Ehrenamtsstrukturen kombiniert werden?

Ja. Helpzz kann bestehende Ehrenamtsstrukturen, Vereine, Lotsen und kommunale Ansprechpartner ergänzen und sichtbarer machen.

Können Leistungen über den Entlastungsbetrag abgerechnet werden?

Das hängt von den konkreten Voraussetzungen, der Hilfeleistung und den beteiligten Personen ab. Helpzz prüft derzeit, wie Einzelhelfer in Baden-Württemberg organisatorisch unterstützt werden können. Eine Abrechnung wird aktuell nicht pauschal zugesichert.

Interesse als Pilotgemeinde?

Wenn Ihre Gemeinde lokale Nachbarschaftshilfe einfach, persönlich und ohne Anonymität starten möchte, sprechen wir gern über einen schlanken Pilotbetrieb.

Falls sich kein Mailprogramm öffnet, kopieren Sie die E-Mail-Adresse bitte direkt.